In diesem Artikel Kommentare und Bemerkungen zu:
- Priesterweihen
- Seligsprechung Johannes Paul II.
- Fragen zur Finanzierung des katholischen Jugendtreffens vom 13. bis 15. Mai in Brig
Priesterweihen
Paul Martone beklagt, dass auf absehbare Zeit keine Priesterweihen im Oberwallis anstehen. Beim Thema Priesterweihe war die katholische Kirche unlängst auch wieder in den Schlagzeilen (freilich nicht allzu kritisch in den Oberwalliser Printmedien).
Es wurden anglikanische Bischöfe (allesamt verheiratet und Väter mehrerer Kinder, wohl gemerkt!) in den Schoss der römisch-katholischen Kirche aufgenommen, sie haben die katholische Priesterweihe empfangen. Der Grund für den Konfessionswechsel war anscheinend, dass die betreffenden Bischöfe Probleme mit einer Regelung in der anglikanischen Kirche, wonach Frauen nicht nur zu Priesterinnen, sondern neuerdings auch zu Bischöfinnen geweiht werden können. Merke: Heiraten darf man Frauen, aber Bischöfinnen sollten sie nicht werden dürfen.
Seligsprechung Johannes Paul II.
Mittlerweile scheint das Datum der Seligsprechung des Papstes Johannes Paul II. festzustehen: 1. Mai 2011. Eine etwas andere Sicht auf die Geschehnisse rund um das postmortale Wunderwirken findet sich z.B. im Blasphemieblog. Es gibt ja vielleicht nicht umsonst die Redensart: «Wer’s glaubt…!»
Folgender Teil des Artikels findet sich auf auf der Webseite der Sektion Wallis der Freidenker-Vereinigung:
Fragen zur Finanzierung des katholischen Jugendtreffens vom 13. bis 15. Mai in Brig
Wie der Presse zu entnehmen war (z.B. im Walliser Boten vom 14. Januar 2011), wird vom 13. bis 15. Mai in Brig ein Jugendtreffen der Katholiken stattfinden.
Da bei ähnlichen, wenn auch nicht gleichartigen Jugendtreffen Beträge von mehreren 100’000 Franken eingeplant wurden, stellte sich uns die Frage nach der Finanzierung dieses Jugendtreffens im Oberwallis. Das Wissen um die fehlende Transparenz in diesen Bereichen und die abwesende Trennung von Staat und Kirche im Wallis lassen es angebracht erscheinen, gerade auch bei solchen Anlässen kritisch nachzufragen.
Ich versandte am 19. November 2010 folgende Anfrage an die kirchlichen Stellen, als Kopie auch an die Medienschaffenden:
Sehr Geehrte,
sind bereits nähere Informationen zugänglich zum nationalen katholischen Jugendtreffen Brig (13. bis 15. Mai 2010)?
Im Internet habe ich hierzu leider keine konkreten Angaben ausfindig machen können, gibt es eine hauptverantwortliche Person, an die man sich wenden kann?
Wenn man sich z.B.
http://www.sz.kath.ch/Jugendtreffen.pdf
anschaut, wird man gewahr, dass da einiges an finanziellem Aufwand auf die Organisatoren zukommt.Da im Wallis die Kirche und der Staat nur ungenügend getrennt sind, steht zu befürchten, dass auch hier die Finanzierung nicht wirklich von Kirchensteuern (so etwas existiert im Wallis ja schlechterdings im engeren Sinne gar nicht) bestritten wird, sondern dass auch hier wieder einmal der allgemeine Fiskus für die von einer bestimmten Religionsgemeinschaft verursachten Kosten aufzukommen hat. So sich denn dieser Jugendtreff allenfalls nicht AUCH an konfessionsfreie oder andersgläubige Jugendliche wendet, wäre das wohl eine nicht geringe Ungerechtigkeit und eines säkularen Staatswesens doch im Grunde unwürdig.
Mit freundlichen Grüssen, Valentin Abgottspon
———————–
Freidenker-Vereinigung Region Wallis
Postfach 118 3922 Stalden
wallis@frei-denken.ch
Tel.: 078 671 08 03
http://www.frei-denken.ch/de/sektionen/wallis/
http://wallis.frei-denken.ch
Ich erhielt noch am selben Tag von Paul Martone folgende Antwort:
Lieber Valentin
Es freut mich, dass Du Dir im Blick auf das Nationale katholische Jugendtreffen in Brig so grosse
Sorgen um die Walliser Steuern machst.
Ich kann Dich aber beruhigen: In die religiöse Veranstaltung fliesst kein einzer
Rappen an Steuergeldern aus dem Wallis. Vielmehr wird alles durch Spenden und Sponsoren finanziert.
Mit freundlichen
Grüssen
Paul Martone
Ich erhielt von einem Mitglied der Sektion folgende Rückmeldung:
Spenden und Sponsoren? Kein Rappen vom Fiskus? Das überrascht und lässt zweifeln.
Nicht allein diese Rückmeldung sollte uns den Anstoss geben, bei diesem Anlass genau hinzusehen. Auch Martones Antwort ist an die Medien gegangen und es wird spannend sein, ob hier auch wirklich ‚kein Rappen vom Fiskus‘ eingesetzt werden wird. Es ist vielleicht auch interessant, ob sich allenfalls auch Journalisten für dieses Thema interessieren werden, jetzt, da eine derart klare und unmissverständliche Aussage von Herrn Martone gemacht wurde.
Schön, das wir Katholiken nicht die einzigen sind, die dieses Jugendtreffen voller Spannung erwarten. um nähere Infos zu erhalten um was es dabei geht, empfehle ich folgende Website: weltjugendtag.ch , wobei man alles rund um das Ereignis findet, das vom bald schon Seligen Johannes Paul II ins Leben gerufen wurde. Das aber ihre Sorge in erster Linie Geld ist, das entäuscht mich. so werde ich eines Tages auch Steuern zahlen die zum Teil an die Reformierte Kirche gehen, obwohl ich mit einigen Theologischen Fragen der Kirche nicht einverstanden bin. Wenn sie sich diese Sorge machen, dann bitte auch jene, dass Steuergelder in Die Sicherheit bei Events fliessen, wo jedermann ausser die aktiven Akteure ,,privat,, anwesend sind. Was mir aber Sorgen bereitet, ist das ihnen ein solcher Anlass Sorgen bereitet, oder dessen Finanzierung.
So frage ich mich, was eigentlich los ist hier? So schreibe ich die nächsten zeilen im dialekt um meine Gedanken in worte zu fassen!
das ewig ämbrimachu, va dem chunnt jede äs tagsch miädä und äs bringt eu nid unbedingt meh wa äso vill. Iär lesät ewärs Problem mit där Walliserchirchupolitik äso nie. D Litt kännund di lira jetz de afa, bisjetz hani nu nit sehr vill positivs kehrt, klar am afang isch das di Schlagzilla nr 1 gsi, aber eis chännedär vam chrischtutum lehre! Mit ékuene erreicht mu vill meh, als it discher feindschaft wah Jahrhunderti va bedu sittä isch üsgangu! Also channi numu eis vorschlah, nähmlich sus ämal probiäru nid där ganz zit z jäisu, darfär abär probiäri wirklich epis z verbessru!
Lieber Herr Venetz,
dass meine Sorge in erster Linie Geld ist, enttäuscht Sie also. Es ist eine legitime Anfrage, es geht aber eigentlich auch nicht wirklich «nur» (auch wenn das schon reichen würde) um Geld, sondern um die abermalige Verquickung von Staat und Kirche sowie Religion im Kanton Wallis und die Ungleichbehandlung verschiedener Gruppierungen. Vielleicht wird ja z.B. (wie http://www.weltjugendtag.ch zu entnehmen ist) das Stockalperschloss ins Jugendtreffen einbezogen werden. Das ist in Ordnung. Es sollte aber dann auch anderen Gemeinschaften selbiges Recht zu nämlichen Tarifen eingeräumt werden. Das wäre eine Selbstverständlichkeit.
Zum Kirchensteuerbeispiel: Wie schön wäre es doch, wenn (wie in fast allen anderen Schweizer Kantonen) Transparenz herrschen würde. Wenn jedem Steuerzahler anhand seiner Steuerrechnung ersichtlich wäre, wie viel Kirchensteuer er denn bezahlt. (Normalverdienende um die 300-500 Franken, bei einer Rückforderung erhält man in den meisten Walliser Gemeinden übrigens nicht einmal 100 Franken zurück, weil die Abrechnung nicht sauber geschieht. Problem des «Anteils», zu den Kirchensteuerfragen haben wir viel frustrierendes Hinhalten und Steineindenweglegen erlebt…) Der Betrag würde dann vollumfänglich bei derjenigen Religionsgemeinschaft landen, welcher der Steuerzahler angehört. Und wer keiner Religionsgemeinschaft angehört, kann dieses Geld z.B. auch geminnützigen Organisationen spenden. Vielleicht ist Ihnen bekannt, dass die Kirchensteuern eben nur zu 5-10% für solche Zwecke aufgewendet werden. Die Zahlen für Deutschland sind gut aufgearbeitet worden von Carsten Frerk im kürzlich erschienenen ‚Violettbuch Kirchenfinanzen‘, für die Schweiz fehlen ähnlich ausführliche Nachweise noch.
http://hpd.de/node/10633
https://blasphemieblog2.wordpress.com/tag/carsten-frerk/
http://hpd.de/node/10903
http://www.frei-denken.ch/de/2010/11/nfp-58-finanzierung-und-nutzen-der-religionsgemeinschaften/
Mir bereitet der Anlass keine grössere Sorge. Mir würde auch ein Jugendtag für das Fliegende Spaghettimonster keine grössere Sorgen bereiten. Ich möchte aber nicht, dass die Kahtoliken Steuergelder beanspruchen dürfen, während das die FSMler nicht tun dürfen. Religiöse Privilegien sind abzuschaffen.
Wenn Sie bei all den öffentlichen Auftritten noch nicht erfahren haben (oder sich informieren wollen), was die positiven Werte des säkularen Humanismus sind, dann frage ich mich schon ein bisschen, wie es um Ihre Wahrnehmung bestellt ist. Es mag sein, dass der Reflex, sich ständig attackiert zu fühlen einsetzt, wenn von Ihnen hoch Geschätztes kritisiert wird. Wenn sich etwas bewegt hätte, wenn z.B. von der Kirche beruhigende Worte, oder eine Verurteilung von Suizidanweisungen vom zuständigen Priester erfolgt wäre: Dann vielleicht könnte man sagen, dass ich aus dem Christentum (Kirchenchristentum) etwas lernen könnte. Dass man von einzelnen Christen in ihrer lebensweltlichen Anwendung der Religiosität etwas lernen kann, bestreite ich keineswegs. Ich kenne in meinem Umfeld viele tief religiöse Menschen, welche über einen ausgezeichneten Charakter verfügen und ich niemals für ihr Verhalten und ihre Menschlichkeit kritisieren würde. Dass sich aber religionsfreie Menschen im Wallis immer zuerst rechtfertigen, beweisen, bewähren müssen, das ist durchaus unfair. Meine (vielleicht ist diese ja auch nicht ganz objektiv?) Sicht der Dinge: Religiösen Menschen wird im (Ober-)Wallis viel Vorschuss- und Gratisrespekt entgegengebracht, areligiösen Menschen wird grundsätzlich eher misstrauisch begegnet. Teilweise auch neugierig und zuweilen auch wohlwollend, insgesammt aber halt doch einfach misstrauisch.
Ich empfehle z.B. die Lektüre von Michael Schmidt-Salomon: Manifest des evolutionären Humanismus. Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur.
Kurze Übersicht über die 10 AnGebote: http://www.giordano-bruno-stiftung.de/human/manangebote.htm
Allerdings erschöpft sich religionsfreie Ethik natürlich keineswegs in solchen ethischen Entwürfen. Die Anregungen von MSS sind nur ein möglicher Weg, eine Ausformung einer säkularen Ethik.
Zu den auf dieser Webseite veröffentlichten Beiträgen: Natürlich stelle ich hier nicht etwa irgendwelche positive Seiten von Religionen dar. Mit der selben Berechtigung könnte ich ja über Pfarrblätter und über K-TV sagen: «Diese ewige Schönfärberei, dieses ewige ausschliesslich das Postitive, Harmonische Sehen… davon wird jeder eines Tages müde und es bringt nicht allzu viel.» Wenn z.B. Karlheinz Deschner seine «Kriminalgeschichte des Christentums» schreibt, dann schreibt er eben genau eine Kriminalgeschichte. Schmeichelnde Darstellungen gibt es schon genug.
Was sollte ich denn ihrer Ansicht nach tun, um ‚versöhnlicher‘ zu wirken? Ich sollte hier die Entscheidung, einen verfassungstreuen Lehrer fristlos zu entlassen loben? Soll ich etwa befürworten, wie das Steuersystem im Kanton Wallis in Sachen Kirche und Religionsgemeinschaften beschaffen ist? Soll ich positiv vermelden, dass mich so viele Leute in ihren Zuschriften zum Teufel oder in die Hölle, in den Tod oder wohinauchimmer wünschen.
Ich denke nicht. Missstände gehören angesprochen und nicht unter den Teppich gewischt.
Die trennung von Kirche und Staat im Wallis ist ein Problem, dass sich nicht so einfach lösen lässt. Der Katholizismus ist tief verwurzelt, wenn er auch nicht gerade seine Blütezeit hat. In einem Punkt bin ich wohl vollkommen gleichermeinung wie sie. Das Verhältnis von Kirche und Staat muss endlich geklehrt werden. Aber ber die Ausführung eben dieses Verhältnisses, sind wir uns wohl alles andere als einig. Sie haben Recht, es ist nicht alles so, wie es laut der Verfassung sein sollte. Ich möchte sie aber auf die erreignisse hinweissen, wie es so weit kam. 1815, wird das Wallis gegen den Willen der Mehrehit der Bevölkerung zur Schweiz geschlagen. Es ist ja nicht so, dass das Wallis vorher mit der Schweiz nichts am Hut hatte. Es gehörte ja schon ein Weilchen vorher als zugewandter Ort zu ihr d. h. man hatte nicht gleichviel Mitspracherecht an den Tagsatzungen, mit denen es nach der Besatzung der Franzosen, die die alte Eidgenosssenschaft beerdigten und die Machtverhältnisse zu Gunsten der Patrioten wendeten.
Das Wallis wurde erobert und sollte an Frankreich angegliedert werden. Das ist die Grundlage unserer Verfassung, eine Verfassung, die nicht auf die Verhältnisse der Schweiz angepasst waren. Klar war die alte Eidgenossenschaft nicht frei von fehlern, jedoch war sie etwas, auf das man stolz sein konnte. Die Freiheit, die sich die Urschweizer erkämpften, sie wurde mit Liebe zum Vaterland geführt, nicht wie es die revoluzionären Franzosen wollten. Daher wohl der Misstand.
Was ich damit meine ist, dass die Mehrheit der Walliser auf eine Katholische Verwurzelung wie Tradition mit einer entsprechendem Verhältnis von Kirche und Staat pochen. es scheint, als sei das Christentum im Winterschlaf sei, womit ich die kIRCHENSTEUERN ÜBERSPRINGEN MÖCHTE, da ich in diesem gebiet nicht mitreden kann.
Ich gebe zu, dass ich von säkulären Humanismus ncht viel verstehe, von den Anfängen des Humanismus jedoch schon. Der wohl bekanteste Humanist ist ja wohl Desiderus Erasmus, der wie sie sicher wissen tief Gläubig war. Ich möchte aber nicht weiter auf diesen bewundernswerten Mann eingehen, mit dem ich wohl nie einverstanden sein würde.
Wiso ich fast nichts darüber weiss, dass ist eine gute Frage. So müsssen Sie wissen, das ich in meiner Freizeit viel zeot vor Büchern verbringe, irgendwie muss man ja die verlorene zeit der Schule nachholen. Ich habe bisher noch sehr wenig Zeit gefunden, um ein Neues thema in mein Studium einzubeziehen. Das Thema steht aber sehr weit oben auf der Liste, jener themen, welchen ich mich gerne zuwenden würde.
Eine öffentliche Stellungnahme zu den Drohungen, die sie erhielten, wäre sicher zu erwarten gewesen. Jedoch kann ich Ihnen garantieren, dass manch ein Pfarrer, wahrscheinlich auch jener von Naters, jenem Thema eine Predigt widmete. was bewegt einen dazu solche Drohungen auszusprechen? Ja, ich denke jeder von uns kennt das, wenn der Hass in einem immer grösser wird und wenn man Sachen macht, die man normalerweise nicht macht. es ist nicht Christus der einen dazu bewegt solche Dinge zu machen, es ist der Hass. ,,Rassismus ist in jedem von uns» , so ein Zitat aus dem Buch die Welle. Ich kann Ihnen versichern, dass man sich nach einer solchen Tat nicht gerade verbunden fühlt mit Gott. Das Sie von einzelnen Christen etwas lernen können, ist der erste Schritt zu einer Ansicht, auf die Sie hoffentlich stossen werden. wiso leben diese Menschen so? Woher nehmen sie die Kraft?Ich möchte Ihnen ein Beispiel schildern.
Eine zutiefst Gläubige Frau, welche 2 Kinder verlor, in grösster Armut aufwuchs, mit 85 Jahren diverse Hirnstreifungen hinter sich hatte, noch jedes jahr ihren Garten pflegte, bei der Heuernte dabei war und die ich nie Klagen hörte, bis sie sich nach langer Krankheit in die Ewigkeit wünschte.
Von einzelnen Christen können Sie etwas lernen, aber von Christus könnten Sie noch viel mehr lernen. Ich hoffe nicht, dass die wie Karl Deschner es sagen würde ,,Kriminalgeschichte,, Sie nicht davon abhält sich einmal einer lektüre der Biebel oder einem gespräch mit einem Christen zu Glaubensfragen. Diese Intoleranz, die Sie erleben, sie ist nicht von religiöser Natur, vielmehr ist es der Gedanke der Leute, dass man nicht gleicher meinung ist wie der betroffene. Oft ist verachtung und Hass die Folge. weil es einem fremd ist. Ich denke daran, dass jene Leute die am meisten gegen solche Dinge hetzen, meistens die sind, die man in der Kirche leider vermisst. Als Kirchgänger verstehen sich hier wohl alle, die als katholiken registriert sind, und deren christliches Leben bei der Kirchetür endet. Jeder Christ kennt das wohl, wenn man das christsein nicht in den alltag umsetzt. Deshalb bin ich nicht für eine Trennung von Kirche und Staat, oder jedensfalls nicht im Wallis, da ich dermeinung bin das jede Region, oder wie auch immer einer angepassten Regelung in jeder hinsicht von Politik bedarf. Dieses
denken, ist in meinen Augen der Föderalismus. Um zurück zu kommen auf die Drohungen, die sie über sich ergehne lassen müssen. Ich bitte Sie wenn Ihnen nächstes Mal ein Mensch mit solchem Hass begegnen sollte, denken sie daran :,, Liebt eure Feinde».
Das Sie sich erst beweisen müssen etc. nur weil sie ein Freidenker sind, diese Reaktion kommt mir bekannt vor. Actio Reactio sagt Newton, weil sie sich farbe bekennt haben, was übrigens mein Firmmotto war, wurden sie angegriffen. Sie sind dieser Weissheit gefolgt. Es braucht Mut, jedoch kann ich Ihnen versichern, dass es auch Mut braucht sich als Gläubiger zu bekennen. Wie man belächelt, gehänselt wird in der Schule und im Kameradenkreis. Altmodisch sei man, ein Muttersöhnchen. Gewiss, war ich diesen Leuten nicht immer fair etc, aber was bringt es sich zu verachten? Man verbessert das Ganze nicht. ,,liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters werdet, denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über gerechte und Ungerchte. Wenn ihr nähmlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun dies nicht auch die Zöllner? ….Matt ca. 5, 44
Mit freundlichen Grüssen
Wie in der Ausgabe April 2011 der Roten Anneliese http://www.roteanneliese.ch/ nachgelesen werden kann, ist die Mathematik à la catholienne eine doch recht spezielle Unterart der konventionellen Arithmetik*. Auf Seite 9 kann man nachlesen, dass also mindestens 13200.- Franken genau 0 Rappen entsprechen. Wären dann nicht auch z.B. 20000.- gleich 0 Rappen, oder vielleicht sogar 0 Rappen gleich 0 Rappen? Ein kurioses Rechensystem. Da ist die Basis wohl weder 2 (Binärsystem), noch 10 (Dezimalsystem), 16 oder eine andere natürliche, rationale oder reelle Zahl, sondern wohl die ‚Mensonge’sche Einheit‘ (siehe unten).
*Ich vermute jedoch, dass es sich nicht wirklich um eine Unterart handelt, sondern um etwas «ganz anderes». Theologische Mathematik, siehe auch die etwas esoterischen http://de.wikipedia.org/wiki/Mensonge_Transformationen J.P. Mensonge war ein französischer Mathematiker, welcher unter anderem auch mit Hilbert und Bourbaki gearbeitet hatte, er wendete sich im Laufe seines Lebens wieder der Religion zu.
Also wenn für die katholische Kirche 13200 Fr kleiner 1 Rappen ist. Da müsste man eigentlich alle Beträge, die die katholische Kirche erhält mal 13’200’000 rechnen um annähernd den effektiven Geldbetrag zu erhalten. Man kann die Aussage keinen Rappen auch als keinen ganzen Rappen verstehen.
Vielleicht ist es auch einfach, so wenn man der Kirche 13200 Fr. gibt kommt bei der Kirche weniger als 1 Rappen an. Das folgende Video wäre eine Erklärung dafür:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extradrei1433.html