Am 28. Januar 2011 bei mir zu Hause angekommen.
Der Scan liegt bei, es handelt sich um eine an zwei Stellen gefaltete Broschüre, ich nehme an, dass man die korrekte Textreihenfolge ersehen kann.
Zudem lag auch ein mit zwei Markierungen versehener Zeitungsausschnitt bei. Der Ausschnitt stammt aus dem Walliser Boten vom Montag, 24. Januar 2010.
Der handschriftliche Text:
Pauli Bekehrung, 25. 1. 2011
Herr Abgottspon
Ich kann nicht verstehen, dass Sie für Ihre Meinungs- u. Religionsfreiheit streiten, hingegen uns Crhisten, den katholischen, frech u. dumm die M+R-FREIHEIT nehmen wollen u. es auch umsetzen, indem Sie unser – wohl auch das von Ihnen – Zeichen der ERLÖSUNG u. Rettung verstecken wollen u. es auch tun…
Gott lässt seiner nicht spotten!!
Passen Sie auf, auch sie müssen vor IHN treten, spätestens im Tod!! Vielleicht schon heute oder morgen.. Was dann? Dann werden Sie arm dastehen und und und …
Denken Sie daran! Ich bete für Ihre Rettung u. Umkehr,Imhof
Wieder etwas gelernt! Am 25. Januar wird Pauli Bekehr gefeiert. Zum Thema Saulus / Paulus von Tarsus empfehle ich Ralf König: Antityp.
Es ist übrigens immer wieder erstaunlich, wie man die Herstellung von Neutralität an öffentlichen Schulen mit dem Entzug der Meinung- und Redefreiheit der Christen verwechseln kann. Man muss also nicht Bischof von Sitten sein, um zu derart unwissenden Äusserungen fähig zu sein…
Bezüglich Übernatürlichem, Seele und dem ganzen Schmonzes halte ich es ganz mit Arno Schmidt:
Wenn ich tot bin, mir soll mal Einer mit Auferstehung oder so kommen : ich hau ihm Eine rein !
BA I/1, S. 129 (Brand’s Haide)
No, ich schlug mein Gesicht in militärene Falten, und stellte mich stumpf an den Strom der Zeit : gelernt ist gelernt; von mir aus kanns jüngste Gericht mitsamt dem jüngsten Gerichtsvollzieher kommen : bei mir ist nichts zu holen !
und
Dennoch gelang es ihm (wie auch mir immer) nicht, mich davon zu überzeugen, daß ich unsterblich sei.
BA I/1, S. 167
Und dann wird auf Seite 167 der BA weiterdiskutiert über die Valentinianer und allgemein über die Lektüre des «Wortes Gottes».
Ich zitiere hier aus der Bargfelder Ausgabe. Wer ein bisschen sucht, findet die Werkgruppe I noch als günstige Studienausgabe in einer Kassette (Haffmans Verlag).
LEST SCHMIDT, LEUTE, LEST SCHMIDT!!
Link zur PDF-Datei.