Hier ein E-Mail-Wechsel. Nicht wirklich interes-, teilweise aber hoffentlich amüsant Ich führe ihn hier als Beweis meiner Sanft- und Langmut sowie als Beleg meiner pervasiven Tätigkeit als Volkspädagoge an. Ich gebe den Wechsel hier anonymisiert wieder.
WS am 3. Nov. 2010, 14:49 Uhr:
Hallo Herr Abgottspon,
Hier ist etwas, was Sie einmal überdenken sollten.
Mit lieben Grüssen,
WXXXXX
Dieser Mitteilung angehängt war die Präsentation Ernte.pps, welche ich ja (vielleicht sogar von der selben Person?) auch per Briefpost auf einer CD zugestellt erhalten hatte.
Ich am 15. Nov. 2010, 22:33 Uhr:
Sehr geehrter Herr SXXXXXXXXX,
jetzt hatte ich zwei Wochen Zeit, darüber nachzudenken, und bin immer noch nicht von meinen Grundüberzeugungen abgekommen. Was mache ich bloss falsch?
Waren Sie es übrigens, die mir diese PowerPoint-Datei auch per Briefpost auf CD zukommen liessen?
Mit freundlichen Grüssen, Valentin Abgottspon
Am 24. Dez. 2010 um 14:44 erhielten wir eine Mail, die auf eine bei www.digital-postcard.ch hinterlegte elektronische Postkarte hinwies. Inklusive schönem animiertem Bild und im Hintergrund laufender Weihnachtsmusik.
Freitag, 24. Dezember 2010
Lieber Herr Abgottspon
Weihnachten ist da, welch in wunderschönes Fest!
Jesus Christus der Sohn Gottes ist als Licht auf diese Erde gekommen, um uns den Weg bis zum ewigen Leben zu erleuchten und zu eröffnen. Möge Sein Licht in den kommenden Fesstagen auch Sie erwärmen und erquicken
überall da, wo Sie es nörig haben.
Der Herr Jesus, dessen Fest wir in diesen Tagen feiern, liebt auch Sie und hat auch für Ihr Leben einen besonderen Plan. Unser Wunsch wäre, dass auch Sie dieses wunderbare Weihnachtsgeschenk für sich
entdecken dürften.Ich würde mich freuen, gelegentlich wieder mal von Ihnen zu hören.
Mit lieben Grüssen,
WXXXXXXXXXX SXXXXXXXXXXXXXXXXX
Nachträglich noch vielen Dank für Ihr E-Mail vom 15. Nov. 2010.
Wahrscheinlich meint WS mit den zwei in der folgenden Mitteilung angesprochenen TV-Sendungen die Arena oder den Club. Es könnte jedoch auch sein, dass er die Diksussionsrunde bei Canal 9 oder das Gespräch bei TV Oberwallis meint.
WS am 31. Dez. 2010, 9:46 Uhr:
Lieber Herr Abgottspon
Schon zwei Mal hatte ich Gelegenheit TV-Sendungen zu verfolgen, bei denen Sie anwesend waren und ich feststellen musste, dass leider die Denkweise vieler Menschen total verkehrt ist.
Sie sind ja Lehrer und keinesfalls möchte ich Ihnen zu nahe treten. Doch möchte ich Sie gerne auf einige Punkte hinweisen, welche, übrigens nicht nur aus meiner Sicht, schon längst hinfällig sind.
Zum Beispiel die Evolutionslehre, wie sie noch heute an vielen Lehrinstituten unterrichtet wird, sind doch nicht mehr stichhaltig, zumal es Wissenschaftler gibt, die diese Theorien schon längst abgelehnt haben, weil die Beweise dafür fehlen und auf Annahmen beruhen. Woher kommt denn die Materie, die zu einem Urknall hätten führen sollen? Keinem Wissenschaftler ist es jemals gelungen nur 1 Gramm Materie herzustellen. Wie kommt es, dass Elektronen um einen Atomkern sausen, ohne dafür einen Befehl zu haben? Etwa durch Zufall?
Wer kann schon sagen oder gar beweisen, wie Leben entstanden sein soll, zumal es noch keinem Gelehrten gelungen ist Leben in der Retorte zu erzeugen. Wie sollen sich z. B. aus Einzellern Tiere aller Art oder gar Menschen entwickelt haben, ist schon wegen den verschiedenen Chromosomenzahlen nicht möglich. Jedes Lebewesen, jede Pflanze benötigt Information, damit es funktioniert und diese kann unmöglich von selbst d.h. durch Urknall und Evolution entstanden sein, wie immer von der Wissenschaft angenommen wird. Information benötigt immer einen hochintelligenten Urheber und kann unmöglich Bestandteil von Materie sein, wie immer angenommen wird. Nehmen Sie doch bitte mal einen Computer in Betrieb, ohne ihn vorher mit Information (z B. Betriebssystem) zu füttern!
Sie sind doch Lehrer und sollten eigentlich selbst darauf kommen.Die Freidenker-Vereinigung ist doch meines Wissens diese Organisation, welche einen Gott in Frage stellt. Zumindest wäre es empfehlenswert, mal eine Bibel zu studieren. Da steht schon zu Beginn sehr präzise erklärt wer Gott ist und wie und in welcher Zeit das Universum und die Erde entstanden resp. geschaffen worden sind. Bis jetzt ist es noch niemandem gelungen, die Bibel (Gottes Wort) zu widerlegen oder gar zu demontieren. Die Bibel ist die Gebrauchsanweisung für unser Leben und hat mit den Religionen, wie wir sie kennen, nichts zu tun. Alle Religionen sind Machwerke des Menschen mit dem unerreichbaren Ziel, Gott näher zu kommen was wir, als sündige Menschen, aus eigener Kraft niemals schaffen können.
Der einzige Weg zum ewigen Leben (Himmel) führt über Jesus Christus, Sohn Gottes, dessen Geburt wir in diesen Tagen gefeiert haben und der stellvertretend für unsere Schuld und Sünden vor ca. 2000 Jahren ans Kreuz genagelt worden ist. Oder würden Sie sich getrauen zu behaupten, dass dieser Mensch damals so unbedeutend war, um die ganze Welt dazu zu bewegen, die Zeitrechnung nach Ihm zu richten?
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben,, niemand kommt zum Vater als durch mich“, sagt Jesus in Johannes 4, 16Die andern Theorien sind heute alle widerlegbar und sind menschliche Gedankengebilde sowie Behauptungen, die einzig darauf abzielen, die Entstehung des Universums ohne einen Schöpfer-Gott beweisen zu wollen.
Gott wird die so genannten «Weisen» einmal dafür zur Rechenschaft ziehen. – Denken Sie mal darüber nach!
Es gibt da einige ganz hervorragende Bücher und Audio-Vorträge von Prof. Dr. Ing. Werner Gitt, (im Internet zu finden) welche die Urknall und andern Theorien, aus biblischer sowie wissenschaftlicher Sicht, in Frage stellen.
Aus der Bibel zitiert: „Was Menschen für Tiefsinn halten, ist in den Augen Gottes Unsinn“. In den Heiligen Schriften heisst es auch: „Gott fängt die Klugen im Netz der eigenen Schlauheit“. Und es heisst auch: „Der Herr kennt die Gedanken der Weisen und weiss, wie töricht sie sind“.
(1. Kor. 3,19-20)Bitte entschuldigen Sie all diese Zeilen, sie sind nicht böse sondern zum Nachsinnen gedacht.
Vielleicht höre ich wieder mal etwas von Ihnen.
Mit bestem Dank für Ihre Aufmerksamkeit und freundlichen Grüssen,
WXXXXXXXX SXXXXXXXXXXXX
Ich am 2. Jan. 2011, 23:33 Uhr: [Ich meinte natürlich Sam Harris, nicht Richard]
Lieber Herr SXXXXXXXXXXXXXXX,
von Herzen empfehle ich Ihnen, ein gutes Buch über die Evolutionslehre zu lesen, z.B. Dawkins: Die Schöpfungslüge, oder ein anderes Buch, welches Ihnen die Zusammenhänge näherbringt. Leider fehlt mir die Zeit, auf die von Ihnen hier vorgebrachten falschen Vorstellungen und Argumente detailliert einzugehen, aber wenn sie ein angemessen dickes Buch über wissenschaftliche Themen (wie z.B. die Evolutionslehre) lesen, werden sich die meisten Ihrer Fragen klären lassen. Es gibt auch Webseiten, auf denen die aktuellen Erkenntnisse gut genug dargestellt sind.
Daneben gibt es natürlich auch Evolutionsleugner wie Harun Yahya und andere unappetitliche (weil unaufrichtige) «Pseudowissenschaftler».
Und: Nein, die Bibel muss ich durchaus nicht noch mehr studieren, als ich sie schon studiert habe. 2 Mal lesen reicht. Ihre Argumentation ist übrigens sehr kurios, geht wohl etwa so: Es steht in der Bibel, also ist es wahr. Es ist wahr, da es ja in der Bibel steht… und so weiter.
Dann empfehle ich ihnen also noch weitere Autoren: z.B. den Theologen Gerd Lüdemann, zudem Richard Harris und Christopher Hitchens.
Die Juden haben nicht die Zeitrechnung «nach Christus», ebensowenig die Taoisten, oder Shintoisten…
Mit Gitt brauche ich mich übrigens nicht weiter zu beschäftigen, als dass ich das bis anhin getan habe: Ich habe erkannt, dass er nicht wissenschaftlich arbeitet und grossteils wirklich äussersten Schwachsinn formuliert.
Ich lege Ihnen – noch einmal – wärmstens ans Herz, gute Bücher über die angesprochenen Themen zu lesen. Es lohnt sich, wenn sie diese Dinge verstehen würden, vertrauen Sie mir!
Mit freundlichen Grüssen, Valentin Abgottspon
WS am 5. Jan. 2011 um 13:03 mit beigefügter Datei LETZTEWORTE_GROSSER_MAENNER:
Lieber Herr Abgottspon
Sie können jetzt dieses Mail ignorieren oder sorgfältig durchlesen.
Jedermann ist schliesslich für sich selbst verantwortlich.
Ob Sie nun wollen oder nicht, Gott liebt Sie trotzdem.Ich werde Sie nun nicht mehr belästigen.
Mit lieben Grüssen,
WXXXXXXXXXXXXX SXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
[Nebenbemerkung: Goethe wollte ja – das ist in der Literaturwissenschaft unumstritten! – eigentlich nur sagen: «Mer licht hier so unbequem, man reiche mir ein Kissen!», er konnte aber den Wunsch nicht mehr vollständig äussern.]
Die Mails wurden an die Mailadresse der Setkion versandt, es lasen also immer alle Vorstandsmitglieder mit. Ein Vorstandsmitglied äusserte dann:
Phu, da bin ich aber froh dass der seine Missionierungsversuche endlich einstellt und seine Glaubensthesen wieder in sein Privatleben denn in das Privatleben anderer einfliessen lässt, es wurde wirklich langsam lästig.
Ich hätte da auch noch ein paar letzte Worte :)
Die letzten Worte…
… eines Architekten bei einem Erdbeben: Ich habe dieses Haus entworfen! Wir haben nichts zu befürchten!
… eines Astronauten: Nein, nein, meine Luft reicht noch ’ne Viertelstunde.
… eines Atomphysikers:: Kritische Masse? Nie gehört….
… eines Ausbrechers: Die Leiter hängt jetzt fest!
… eines Autofahrers: Wenn das Schwein nicht abblendet, ich tue es auch nicht!
… eines Bademeisters: Halt durch. Ich rette dich.
… eines Baggerfahrers: Was ist das da unten denn für ein Metallzylinder? Mal nachsehen …
… einer Airbus-Crew: Das Lämpchen da blinkt – ach vergessen wir’s.
… eines AKW-Wartungsmechaniker: Kümmert euch nicht drum, das ist nur ’n Bug.
… eines Amiga Computers: Guru Meditation
… eines Anglers:: Länger als einen Meter werden die Welse hier nicht…
… eines Architekten: Mir fällt da gerade was ein…
… eines Ballonfahrers: «So nahe waren wir noch nie am Eiffelturm…»
… eines Bankräubers: So, die Alarmanlage ist abgeschaltet.
… eines Bärenjägers: «Na Kleines, wo ist denn deine Mami?»
… eines Beifahrers: Rechts ist frei!
… eines Bekloppten: Ich bin ein Vogel…
… eines Bergführers: Den letzten Erdrutsch gab es hier vor über 200 Jahren…
… eines Bergsteigers: Waren gar nicht mal teuer, diese Karabinerhaken…
… eines Betenden: «Dein Wille geschehe …»
… eines Bungee-Jumpers: Hurraaaaaaaa!
… der Challenger-Crew: Lasst die Frau mal ans Steuer!
… des Chefs: Tolles Geschenk! – So ein Feuerzeug in Revolverform!
… eines Chemielehrers: Dieser Versuch ist völlig ungefährlich
… eines Chemikers: «Muss das warm werden ?»
… eines Chemikers: Das ist wirklich eine interessante Reak…
… eines Co-Piloten: Was meinst Du mit ‚Ich hab vergessen zu tanken‘?
… eines Computers: Sind Sie sicher? (J/N)
… eines Bettnässers: Mach mal die Heizdecke an…
… eines Biologen:: Die Schlange kenn ich, die ist nicht giftig.
… eines Blinden: Ist’s schon grün?
… eines Blinden: «War der Bus schon da?»
… eines Bombenentschärfers: Ich knips mal das rote Kabel durch…
… eines Bombenentschärfers: Was tickt denn hier so?
… eines Briefträgers: Braves Hundchen…
… eines Computer-Freaks: Auf meinem Rechner gibt es keine Viren!
:D
Ich am 5. Jan. 2011, 16:00 Uhr:
Sehr geehrter Herr SXXXXXXXXXXXXXX,
gelesen habe ich es, zu ignorieren brauchte ich es nicht.
Ich bleibe bei meinem Vorschlag: Bitte lesen Sie doch Hitchens Buch «Gott ist kein Hirte» und/oder Dawkins «Die Schöpfunglüge».
Und es gibt auch noch andere letzte Worte (allerdings eines Mannes, der historisch weniger gut belegt ist, als das der Durchschnittsmitteleuropäer so anzunehmen geneigt ist): Siehe Matthäus 27, 46 und Markus 15, 34.
Ich werde Sie nun nicht mehr belästigen, ich habe Ihnen Hinweise auf geeignete Lektüre gegeben, falls Sie diese Hinweise ignorieren wollen, ist das freilich Ihre Sache.
Ob Sie nun wollen oder nicht, ich bin der Überzeugung, dass auch Sie noch zu einem vernünftigen Weltbild finden können.
MfG, Valentin Abgottspon.
Wer seine Bibel nicht par coeur kennt, lese hier: (Ich zitiere aus der Einheitsübersetzung.)
Mt 27, 46:
Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Mk 15, 34:
Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloï, Eloï, lema sabachtani?, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
WS am 8. Jan. 2011 um 12:53 Uhr:
Lieber und geehrter Herr Abgottspon
Vielleicht geben Sie mir noch eine kurze Antwort!
Wie werden Sie einmal sterben, was werden wohl Ihre letzten Worte sein?
Werden Sie dann auch Bücher zitieren von gottlosen Besserwissern wie
z. B.Hitchens oder Dawkins? Vielleicht können Sie sich dann ja rechtfertigen, indem Sie behaupten, Sie seien durch diese Lektüre verführt worden!
In Übrigen sind Ihre beiden Bibelzitate vollständig aus dem Zusammenhang gerissen worden.
Die Bibel besteht aus 66 Büchern welche wissenschaftlich fundiert sind und nicht bloss aus 2 Bibelversen.Vielleicht denken Sie wirklich mal darüber nach.
Mit lieben Grüssen,
W. SXXXXXXXXXXXXXX
Ich am 9. Jan. 2011 um 17:02 Uhr:
Aber ach! Herr SXXXXXXXXXXXXXX,
jetzt hatten Sie doch so brav versprochen, nicht weiter zu belästigen!
Halten Sie wirklich lieber Predigten als Wort?
Ich habe mit den erwähnten Bibelzitaten ausschliesslich Sie parodiert: Nämlich Zitate aus dem Zusammenhang herausgerissen. Dass Sie nicht gemerkt haben, dass Sie damit aufs Glatteis geführt wurden, ist nicht so schlimm. Sie haben von mir ja bereits eine Merkbefreiung erhalten, wenn auch nicht schriftlich.
Was ich bei meinem Tod äussern werde, kann ich nicht voraussagen. Sollte es z.B. ein Verkehrsunfall sein, wird es wohl «Oh Scheisse!» sein. Für den Fall eines angekündigten Todes werde ich mir Ihnen zuliebe noch etwas Griffiges ausdenken.
Es erfüllt mich immer wieder mit Freude, das Unverständnis von Leuten wie Ihnen zu vernehmen, dass man als vernünftiger Mensch sich nicht mehr ein Leben nach dem Tod wünscht.
Ihre Zitate: 2 davon sind übrigens falsch und erlogen. Ich überlasse es ihnen, herauszufinden welche (eines ist erlogen=nicht belegt, das andere ist ziemlich verdreht, um genau zu sein).
Und Sie haben es tatsächlich schon wieder geschafft, mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern: «Die Bibel […] wissenschaftlich fundiert […]» Hihi, Sie sind also wirklich ein toller Teufelskerl und ein grosser Komiker!
Und insgesamt sage ich ihnen «tolle lege!» (die entsprechenden Bücherhinweise haben Sie von mir ja erhalten).
Vielleicht lesen Sie ja tatsächlich mal ein Buch und denken darüber nach.
Mit freundlichen Grüssen und in grosser Spannung, ob Sie es vermögen, Wort zu halten.
Valentin Abgottspon
Zur Merkbefreiung findet man hier und hier Näheres.
Die Frage, welche ich auch als Artikeltitel gewählt habe ist übrigens eine Abwandlung eines Aphorismus‘ von Karlheinz Deschner. In Mörder machen Geschichte. Aphorismen formuliert er auf Seite 56:
Ein Politiker hält leicheter hundert Reden als sein Wort.
Bis heute (26. Jan. 23:40 Uhr) hat sich Herr WS nicht mehr bei mir gemeldet.

Ich habe mir gestern wieder einmal Religulous zu Gemüte geführt – indem vielerlei Parallelen zu Herrn WS gezogen werden können. Vielleicht sollte er diesen Film mal auf sich einwirken lassen?
Ich hatte gestern Abend (also am Ur-Publikationsdatum dieses Artikels) ein langes Gespräch mit einem Evangelikalen. Er und ich waren sehr zurückhaltend, freundlich, ohne jedoch grundsätzliche Verschiedenheiten und Meinungsverschiedenheiten unter den Teppich zu wischen…
Ich habe mich dann gefragt, ob ich, hätte ich nicht ein persönliches (face-to-face) Gespräch mit ihm geführt, sondern hätte er die selben Argumente schriftlich (wie oben) mitgeteilt, vielleicht auch mit der Zeit etwas entnervt zurückgeschrieben hätte… Entnervt, kurz angehalten, pointiert…? Ich schätze es jedoch noch nicht als wirklich beleidigend ein, es könnte aber natürlich sein, dass sich WS beleidigt fühlt.