Jesus Christus und Evangelium statt katholischer Kirche [Fanpost]

Die folgende Zuschrift gehört in die Kategorie ‚gut gemeint, belehrend‘. Dass ‚gut gemeint‘ oftmals das Gegenteil von ‚gut‘ ist, soll hier doch ganz kurz erwähnt sein.

Murten, 3.11.010

Lieber Herr Abgottspon

Aufmerksam habe ich in der Arena beobachtet und habe mir so meine Gedanken gemacht, habe auch im Internet nachgeschaut.
Dass Sie mit er kath. Kirche und ihrem Verhalten Probleme haben habe ich volles Verständnis, aber denken Sie daran das ist noch nicht das Letzte. Ich glaube an Jesus Christus und Er ist mein Erlöser und ich darf immer wieder Gebetserhörungen erleben.
Lesen Sie doch die Bibel, (beiliegend das Johannesevangelium!)
Ich wünsche Ihnen alles Gute
Mit freundl. Grüssen
XXXXXXXX XXXXXXXXXXX
N.B.
Ich bin 73 jährig und
gehöre einer evang. Freikirche an
XXXXXXXXXXXX [Adresse, Stempel]

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einfältig und unfähig (Stadler auch); in die Wüste [Fanpost]

Gestempelt in Goldau am 2.11.10. Dann wurde von Beda Stadler die Annahme verweigert. Von der Post wurde dann angenommen, dass ich der Absender sei, somit wurde der Brief dann an mich zugestellt.

Frage: Sind runde 25’000 Franken Ausbildungsdarlehensschulden wirklich als ‚gratis‘ zu bezeichnen?
Zu den Fragen der Intelligenz vermag ich natürlich keine qualifizierte Meinung abzugeben. Dass Privatwirtschaft und staatlich-öffentliches Schulwesen allerdings nicht ganz dasselbe sind, leuchtet aber nicht nur den Brights ein.
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Schäm Dich, Du bist eine Schande für das ganze Wallis… solltest du dich doch bei einer Irrenanstalt anmelden. [Fanpost]

Am 20. Oktober 2010 in meinem Briefkasten gelandet, Poststempel Brig. Adressiert wie folgt: (Insgesamt anonym, natürlich)

Herrn
Valentin Abgottspon
«Freidenker
3933 Staldenried

Natürlich, ich soll mich schämen, weil ich fristlos gefeuert wurde (wie z.B. ein pädophiler Sexualverbrecher…), weil ich mich für säkulare öffentliche Schulen im Kanton Wallis eingesetzt habe…

Zum Thema «meines Gleichen» zitiere ich immer wieder gerne Goethe: «Ich habe auch Brüder, wenn gleich nicht auf diesem Berge.» :)

Es sei dir beschieden, fühl dich weiterhin wohl, lieber stolzer Walliser!
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WordPress-Probleme: «Missed Schedule» bzw. «Fehlende Planung» und Umlaute beim Theme LightWord

Ich hatte das Problem, dass zur Publikation vorgesehene (d.h. vordatierte Blogeinträge) nicht publiziert wurden. Ab dem Publikationsdatum erschienen bei ihnen im Dashboard die Fehlermeldung «Fehlende Planung».

Dises Problem scheint weit verbreitet zu sein, es gibt jedoch nicht für jeden Benutzer die selbe Lösung. Es scheint mit der Einrichtung des Servers, auf dem die WordPress-Installation läuft, zusammenzuhängen.

Was bei mir nicht funktionierte: Mit dem Plugin 123 http transport die Publikationsart zu ändern. Ich habe verschiedenste Varianten ausprobiert, sämtliche ohne Erfolg.

Was bei mir funktionierte: Ich habe das Plugin WP Missed Schedule installiert. Dieses überprüft, ob es Artikel gibt, welche ein Veröffentlichungsdatum in der Vergangenheit haben, aber trotzdem noch nicht veröffentlicht wurden und veröffentlicht diese. Auch die Twittermeldung (welche dann ein Facebook-Status-Update nach sich zieht) wird bei mir sauber und korrekt abgesetzt.

Man muss sich jedoch trotzdem bis zu 15 Minuten gedulden, bis das Plugin eine Veröffentlichung auslöst, aber das ist für meine Belange wirklich ausreichend, und für mich kein Grund, da irgendwelche Werte zu verändern.

Ich habe zudem den Timeout-Wert bei der angegebenen Datei auch von 0.01 auf 20 gesetzt, ich denke aber, dass es auch ohne diese Änderung funktionieren müsste/würde.

Bei mir ist das Theme LightWord installiert. Zum Beispiel bei der Darstellung der Titel hatte das Theme Probleme mit den Umlauten. Abhilfe schafft die Ausschaltung der Cufón-Verwendung. Bei einer deutschsprachigen WordPressinstallation: Dasboaard > Design > LightWord Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > Cufon deaktivieren (man könnte wohl auch ‚(Cufón) Extra‘ auswählen, ich persönlich brauche/will das aber nicht).

Hope that helps (someone).

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Detaillierte Aufforderung zum Suizid [Fanpost]

Heute ein Hinweis auf eine etwas ältere Zuschrift, nämlich auf die detaillierte Aufforderung zum Suizid.

wallis.frei-denken.ch

Speziell oder bemerekenswert daran ist Folgendes:

Der Aufforderer unterschreibt mit «Ein Kirchgänger aus Naters». Ein freier Journalist hat den Priester der katholischen Kirche in Naters auf diesen Brief aufmerksam gemacht, und ihn gefragt, ob er allenfalls darauf reagieren wolle. Wie mir berichtet wurde, war seine Reaktion in etwa: «Ach, das geht mich eigentlich nichts an.»

Nun ist es nicht etwa meine Aussage, dass sich alle Katholiken für diesen «Kirchgänger aus Naters» entschuldigen müssten oder gar für solcherlei Geschreibsel verantwortlich seien. Aber wenn die RKK immer wieder betont, wie sehr sie für die Aufrechterhaltung der Moral und die Durchsetzung der allgemeinen ethischen Grundlagen zuständig sei, ja dann würde man doch erwarten, dass ein Priester solcherlei Verfehlungen in der Sonntagspredigt anzusprechen gedenkt. Fehlanzeige.

Mir wurde übrigens mitgeteilt, dass in der Freien Evangelischen Gemeinde Visp dieser Brief vorgelesen wurde und sowohl der Pastor als auch die Gemeinde empört auf den Inhalt des Briefes reagiert haben. Es gibt sie also doch, die Christen, für welche das Christsein etwas mit «Liebe deinen Nächsten und Übernächsten» zu tun hat. Das ist sehr erfreulich.

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Einstein und Darwin waren Gläubige [Fanpost]

Mindestens die Zitate von Darwin und von Einstein muten dann doch etwas seltsam an. Aber wer die eine Wahrheit zu verkünden hat, nimmt es mit der Wahrheit halt nicht immer allzu genau.

Und selbst wenn einige Naturwisschenschaftler partout nicht vom Sprechen über «Gott» lassen können. Es wäre doch schön, wenn sie IMMER vorher explizieren würden, dass sie nicht etwa den monotheistisch-personalen Gott der drei penetranten Religionen Judentum, Christentum und Islam damit meinen. Auch Naturwissenschaftler sollten zuweilen auf ihre Sprache achten. Spinozas Gott ist NICHT der Gott Paul Martones.

Betreffend Auge, Evolution und Darwin sei auf die wunderbaren Christmas Lecures «Growing Up in the Universe» von Richard Dawkins verwiesen.
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Sehr verkehrtes Sie; Das Urteil haben Sie schon bekommen; Verkommener Typ [Fanpost]

Auf einer Postkarte, etwas dürftig adressiert, gestempelt in Weinfelden am 16. 11. 10.

Postanschrift:

V. Abgottspon
Stalden
Wallis

Ein Hoch auf die Schweizerische Post, die solcherlei Sendungen dann doch zuzustellen vermag.

Transkriptionsversuch (so gut wie möglich):

13.11.10.

Sehr verkehrtes Sie;

Das Urteil haben Sie schon bekommen mit dem Namen Abgottspon. Ausgerechnet aus dem ruhigen u. geschichtsträchtigen Wallis kommt so ein verkommener Typ!!!
Geh am besten in den nahen Osten!
Es wird für Dich keine Ruhe geben bis zur Psychiaterie>

Martin J.

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«Ungläubige sollen leben, als ob es Gott gäbe»: Der Bischof spricht und der Staatsrat hört brav zu

Dieser Artikel ist am 11. Januar 2011 auf der zweiten Seite des Walliser Boten erschienen.

Grundsätzlich ist es ja schon ein wenig bedenklich, dass die kirchlichen Würdenträger einfach so jedes Jahr eingeladen werden. Aber dass der Kanton Wallis in Sachen Trennung von Staat und Religion/Kirche noch recht weit vom rechtsstaatlichen Durchschnitt entfernt ist, das weiss mittlerweile leider nahezu jeder Schweizer.

Staatsrat(spräsident) Cina erwähnt folgende Tatsache:

Ausserdem sei man von der halben Schweiz in Sachen «Moderne» belehrt worden.

Ob er damit auf das Säkularisationstheater oder doch vielleicht auf die Wolfsgeschichte, vielleicht auch auf den Fall Rappaz anspricht, vermag ich nicht zu entscheiden. Vielleicht war das ja auch eine Spitze gegen den Kollegen Roch, der in Sachen Tipp-Ex-Zensur als willkommene Witzfigur (stets gegen die als solche wahrgenommenen hinterwäldlerischen Walliser…) durch die nationalen Medien getrieben wurde.
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Marcel Reich-Ranicki

«Nur weil Marcel Reich-Ranicki das mal geäussert hat, muss es noch nicht zwangsläufig falsch sein.»

Dieser (mein) Ausspruch (getätigt einst in einem Literaturseminar in Freiburg im Üechtland) ist mir eingefallen, als ich neulich Karlheinz Deschners Büchlein Mörder machen Geschichte: Aphorismen
durchlas. Denn: Auch ein blindes Huhn findet einmal ein (Senf-)Korn.

Da steht auf Seite 19:

Praeceptor Germaniae. »Wer dauernd jein sagt, irrt nie.« O doch! Er irrt genau so oft, wie wer dauernd ja sagt oder dauernd nein oder, anders gesagt, wie Marcel Reich-Ranicki. Bleibt er überhaupt in Erinnerung, so bloss, weil er trotz der blamablen Fülle seiner Fehlurteile, ja, ohne auch nur zu ahnen, was Literatur zuerst und vor allem ist, deutscher Literaturpapst werden konnte.

Der Freudschen Psychoanalyse, dem Derridadaismus und insgesamt dem Poststrukturalismus und dem Dekonstruktivismus bin ich ja nicht allzu hold. Zur Wahrheit und zu Wahrheit in Diskussionen insbesondere mit Freudianern oder ähnlichen ist mir mal die Replik eingefallen:

«Nur, weil ich es nicht gerne höre, muss es noch nicht die Wahrheit sein!»

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Anonymer Brief voller christlicher Nächstenliebe

Dieser anonyme Brief wurde von mir am 8. Januar 2011 aus dem Freidenker-Postfach in Stalden geholt. Adressiert war er an

Herr
Valentin Abgottspon
Ex Oberstufen Lehrer
CH-3922 Stalden (VS)

Er wurde abgestempelt in Zürich-Mülligen.

Der Nicht-Freidenker (gemäss Selbstbezeichnung) bezieht sich auf das im Landbote erschienene Interview und hat meiner Meinung nach die Fernsehsendung «Club» des Schweizer Fernsehens nicht gesehen.

Auf Facebook entwickelte sich eine rege Diskussion zu dieser Art von Rückmeldung (d.h. es wurden viele Kommentare hinterlassen). Ich spreche einige dieser Dinge weiter unten an und kommentiere.

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