Gerd Dönni, seines Zeichens Ritter von der weinerlichen Gestalt, ergiesst seine linguistischen (?) (Er-)Kenntnisse über die lesende Walliser Bevölkerung.
Auch hier wieder weinerlich. Auch hier wieder eine perzipierte «Christenverfolgung» andeutend, dieses Mal von der EU her.
Insgesamt den heiligen Valentin und den unheiligen (=Abgottspon) in Beziehung setzend. Der heilige habe sich gegen den Staat gewehrt. Tut das der unheilige etwa nicht? Er wehrt sich ja gerade dagegen, dass angebliche Staatsangestellte als christliche Apologeten auftreten, oder etwa nicht? Dass das «sich nicht unterkriegen lassen» auch auf den unheiligen Valentin zutreffen könnte, damit könnte Santo Doenni allerdings für einmal richtig liegen… Auch mich liess der Staat (Margelist, Blumenthal, Furrer, Roch) hinrichten. Allerdings werde ich schlussendlich vor Gericht Recht bekommen. Meine Überzeugung lebt weiter, trotz Rom. Je mehr man säkulare Überzeugungen zu verteufeln versucht, desto stärker werden sie. Danke, Gerd!
Das letzte Wort, es ist noch nicht gesprochen. Aber meine Vermutung, dass es bei mir liegen wird, sie erhärtet sich immer mehr.
Zu den Leserbriefen auf Seite 11: Braucht es noch mehr, um die Wahlkampf-Mätzchen der SVP(O) zu entlarven? Reichen dazu nicht schon die Formulierungen der Leserbriefe aus?
Die Partei der Millionäre und Milliardäre zieht in den Wahlkampf mit Jesus und der Bergpredigt! Der Führer von Herrliberg, nebenbei ein Pfarrersohn, und seine Jünger wissen also, wie man religiöse Symbole zum Eigenzweck missbraucht und zweckentfremdet. Thron und Altar waren schon immer bestens harmonisiert!
Es wird in der Tat interessant sein, wie sich Oskar der Grosse zu diesen Themen verhalten wird. Einerseits gibt er sich ja für einen Buddhisten aus. Andererseits hatte er in einem kurzen Gespräch in Siders (er sprach zu irgend einem politischen Thema, ich sprach gegen Alois Grichting und Michael Kreuzer…) geäussert, dass doch jeder irgendwie irgendwelche Wurzeln brauche… Aus dem (zugegebenermassen: kurzen) Austausch sprach eine grundsätzliche Unkenntnis des säkularen Humanismus‘. Eine (sozusagen) Ignoranz des Transzendenten gegenüber dem Weltlichen.
Bei ‚Präsident von Toruismus Wallis‚, also Präfekt Herbert Volkens Vorstoss beim «Heiligen Stuhl» ist die lachhafte Umeignung des Gelübdes bezüglich Gletscher gemeint.