Pressemitteilung: Verzicht, betreffend aufschiebender Wirkung das Bundesgericht anzurufen

Regionalrat der Orientierungsschule Stalden <> Abgottspon Valentin

Pressemitteilung: Verzicht, betreffend aufschiebender Wirkung das Bundesgericht anzurufen; Drängen auf raschen materiellen Entscheid betreffend missbräuchliche Kündigung Valentin Abgottspon

Mein Anwalt und ich haben entschieden, dass wir das Bundesgericht in Sachen aufschiebender Wirkung nicht anrufen werden, wir drängen stattdessen auf einen raschestmöglichen Entscheid in der Sache selber, also darauf, dass festgestellt wird, dass es sich um eine missbräuchliche Kündigung gehandelt hat.

Trotz des Verzichtes, ans Bundesgericht zu gelangen, bleiben verschiedene Punkte stossend:
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Geschichte: Berufsverbote im Kanton Wallis haben Tradition

Geschichte wiederholt sich nicht so einfach. Das ist Unfug. Teilweise wiederholt sie sich als Farce, das ist richtig.

Tages-Anzeiger vom 6. Februar 1978. Seiten 45 und 36.

Tolle lege.

TagesAnzeiger06_02_1978p45u46

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«Unser Valentin», Garant eines wünschenswerten Feindbildes

Gerd Dönni, seines Zeichens Ritter von der weinerlichen Gestalt, ergiesst seine linguistischen (?) (Er-)Kenntnisse über die lesende Walliser Bevölkerung.

Auch hier wieder weinerlich. Auch hier wieder eine perzipierte «Christenverfolgung» andeutend, dieses Mal von der EU her.

Insgesamt den heiligen Valentin und den unheiligen (=Abgottspon) in Beziehung setzend. Der heilige habe sich gegen den Staat gewehrt. Tut das der unheilige etwa nicht? Er wehrt sich ja gerade dagegen, dass angebliche Staatsangestellte als christliche Apologeten auftreten, oder etwa nicht? Dass das «sich nicht unterkriegen lassen» auch auf den unheiligen Valentin zutreffen könnte, damit könnte Santo Doenni allerdings für einmal richtig liegen… Auch mich liess der Staat (Margelist, Blumenthal, Furrer, Roch) hinrichten. Allerdings werde ich schlussendlich vor Gericht Recht bekommen. Meine Überzeugung lebt weiter, trotz Rom. Je mehr man säkulare Überzeugungen zu verteufeln versucht, desto stärker werden sie. Danke, Gerd!

Das letzte Wort, es ist noch nicht gesprochen. Aber meine Vermutung, dass es bei mir liegen wird, sie erhärtet sich immer mehr.

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Zu den Leserbriefen auf Seite 11: Braucht es noch mehr, um die Wahlkampf-Mätzchen der SVP(O) zu entlarven? Reichen dazu nicht schon die Formulierungen der Leserbriefe aus?

Die Partei der Millionäre und Milliardäre zieht in den Wahlkampf mit Jesus und der Bergpredigt! Der Führer von Herrliberg, nebenbei ein Pfarrersohn, und seine Jünger wissen also, wie man religiöse Symbole zum Eigenzweck missbraucht und zweckentfremdet. Thron und Altar waren schon immer bestens harmonisiert!

Es wird in der Tat interessant sein, wie sich Oskar der Grosse zu diesen Themen verhalten wird. Einerseits gibt er sich ja für einen Buddhisten aus. Andererseits hatte er in einem kurzen Gespräch in Siders (er sprach zu irgend einem politischen Thema, ich sprach gegen Alois Grichting und Michael Kreuzer…) geäussert, dass doch jeder irgendwie irgendwelche Wurzeln brauche… Aus dem (zugegebenermassen: kurzen) Austausch sprach eine grundsätzliche Unkenntnis des säkularen Humanismus‘. Eine (sozusagen) Ignoranz des Transzendenten gegenüber dem Weltlichen.

Bei ‚Präsident von Toruismus Wallis‚, also Präfekt Herbert Volkens Vorstoss beim «Heiligen Stuhl» ist die lachhafte Umeignung des Gelübdes bezüglich Gletscher gemeint.

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Roch zum Zweiten. Radikal-liberaler Staatsrat gegen die Verfassung

Im gestrigen Eintrag wurden schon verschiedene Punkte angesprochen, welche den FDP-Staatsrat Claude Roch in nicht allzu vorteilhaftem Licht erscheinen lassen. Claude Roch ist gegenwärtig noch Vorsteher des Departements für Erziehung, Kultur und Sport (DEKS). Um das Bild noch etwas abzurunden ein paar weitere Punkte zu und Äusserungen von diesem wirklich aussergewöhnlichen Politiker.

Im Interview bei Canal 9 hat er behauptet, dass er durchaus auch die Courage gehabt hätte, (je nach dem…), die Entfernung eines Kruzifixes zu erwirken.

Nunja. seit dem 1990er-Bundesgerichtsurteil ist klar, dass auf Verlangen religiöse Symbole aus Räumen der öffenltlichen Schulräumen unverzüglich zu entfernen sind. Anders äusserte sich Claude Roch anfangs November 2009 in «Le Temps»:

Si une telle demande me parvient, je prendrai position contre, un crucifix accroché au mur d’une salle de classe n’enfreint en rien, à mon sens, la liberté de croyance d’un élève non catholique.

En allemand:

Wenn mir eine solche Anfrage [gemeint: zur Entfernung eines Kruzifixes aus Schulräumen] vorgelegt würde, spräche ich mich gegen diese Forderung aus. Ein an einer Mauer eines Klassenzimmers aufgehängtes Kruzifix verletzt meiner Ansicht nach in keiner Weise die Glaubensfreiheit eines nicht katholischen Schülers.

Schade nur, dass es in diesen Belangen nicht um das Empfinden Herrn Rochs geht, sondern um die in dieser Hinsicht äusserst konsistente Rechtsprechung verschiedenster Gerichte. Auch hier empfehle ich die Lektüre des Gutachtens von Prof. Dr. Schefer.

Propaganda? Er soll mal ins Oberwallis kommen.

Zudem interessant: Er habe nur getan, was seine herkömmliche, übliche Einstellung sei: Er habe die Entscheidung der Gemeinde respektiert. Da können die Gemeinden ja tatsächlich sehr dankbar sein. Da kann man den Prätext/die Schutzbehauptung des gestörten Vertrauensverhältnisses vorbringen und das wird dann also vom Staatsrat durchgewunken. Es wird somit nicht eingehend überprüft, ob ein solches gestörtes Vertrauensverhältnis tatsächlich existiert und des Weiteren wird auch nicht erwägt, welche Seite denn allenfalls für die (Zer-)Störung (falls denn überhaupt vorhanden) des Vertrauensverhältnisses verantwortlich ist.

Es ist ein Projekt unterwegs?

Laïcité participative
Laïcité de combat, faire un combat dans une classe…

à l’intérieur

une autre méthode?! wtf?

bereitschaft sich einseitig informieren zu lassen, desinformieren
asymmetrisch, einseitig

bei 9:00
«C’est ce qu’aurait dû faire l’enseignant!» Puutain!

Genau das habe ich ja gemacht!

http://wallis.frei-denken.ch/?p=591
http://wallis.frei-denken.ch/?p=731

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Loyalitätsfragen, das Wallis als Kanton mit schlechtem Ruf

Im Walliser Boten vom 3. Februar 2011 war vor allem vom Stunk im Erziehungswesen des Kantons Wallis zu lesen. Im Walliser Boten vom 2. Februar war folgender Artikel (eine sda-Meldung) zu lesen:

WB01_02_2011RückseiteSeite24Spital

Siehe auch www.1815.ch.

Es ist doch immer wieder ärgerlich, dass das Wallis nicht aus den Negativschlagzeilen herauskommt. Natürlich: Fast alles am Negativimage ist hausgemacht und selbstverschuldet, also verdient und ‚hart erarbeitet‘. Es schmerzt aber halt doch, wenn man sich vor der Restschweiz immer wieder ein bisschen für seine Regierung und Beamten, für die Zustände insgesamt schämen muss. Es heisst ja, dass das Volk jene Regierung bekommt, die es verdient. Hier im Wallis ist das sicherlich nicht der Fall. Die Bewohner dieses schönen Tales haben Besseres verdient.
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Aufruf zur Knochenmarkspende! Hinweise für die Schweiz [Leukämie, Blutkrebs] Kein Hoax!

Es werden aktuell wieder Aufrufe per E-Mail durchs Netz gejagt, die dazu auffordern, wenn man die Blutgruppe AB- habe, sich für eine allfällige Knochenmarkspende zur Verfügung zu stellen.

Der Aufruf ist falsch. Es handelt sich also um einen Hoax, und zwar um einen etwas geschmacklosen. (Aufruf unten zitiert.)

Wer dafür in Frage kommt, sollte sich jedoch tatsächlich ins Register für Blutstammzellen eintragen (lassen). Es kommen – grob gesagt – alle gesunden Personen, welche zwischen 18 und 55 Jahren alt und mindestens 50 Kilogramm schwer sind, in Frage. Ein einfacher Wattestäbchentest reicht für die Typisierung aus.

Ich gebe im Folgenden die Hinweise für die Schweiz wieder. Es ist ein kleiner Aufwand, den man allenfalls betreiben muss. Und mit diesem Aufwand kann man vielleicht ein Menschenleben retten.
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Ich soll also vom Aufklärer zum Scammer werden…

Jemanden, der den Artikel bei Le matin gelesen hat, packte also das Mitleid. Daraufhin rief er mich an und hat mich hingewiesen auf Forever Living Products. Da ich ja jetzt anscheinend arbeitslos sei, würde es mich ja vielleicht interessieren, diese Produkte zu vertreiben.

Der CHFLP-Kanal mit einem Einführungsvideo findet sich auf YouTube.

Ja mei! Nö, werde ich nicht! Aber nett, dass der an mich gedacht hat.

Ich empfehle an dieser Stelle die sehr unterhaltenden Sendungen Penn & Teller: Bullshit!. Ganz besonders Season 8, Sendung Nummer 5 «Easy Money» passt wohl zu dieser Art des Marketings. Aber eigentlich sind fast alle Sendungen geeignet, auf witzige Weise zu skeptischem, erwachsenem Denken anzuregen.

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vita imitatur artem Hommage an Spitzweg Der arme Poet

Es ist zwar ein etwas unscharfes Handyfoto, trotzdem soll hier dokumentiert sein, dass ich es damals ausreichend witzig fand, in dieser Stellung zu posieren. Das war im November 2006 in Freiburg im Üechtland, court-chemin 15, Dachstockwohnung. Herzlichen Dank an die Fotografin Eva Dietl!

Munchs Schreier habe ich aber nie angemessen realistisch zu imitieren vermocht.

Auf dem Bett liegt übrigens entweder Arno Schmidts Abend mit Goldrand
oder Die Schule der Atheisten.

Das im Hintergrund aufgehängte Bild ist Der arme Poet von Carl Spitzweg.


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Staatsrat Jean-Michel Cina gehört gerügt, Befangenheitsprobleme

Auf der Homepage von Kanal 9 oder hier kann die ganze Sendung zum ‚Jahresrückblick Politik‘ angesehen werden.

Gäste waren Staatsratspräsident Jean-Michel Cina und der Journalist Adrian Arnold.

Adrian Arnold ist Frankreichkorrespondent für das Schweizer Fernsehen. Von der Idee und Tatsache der Laizität hat er wohl nicht allzu viel eingeatmet und verinnerlicht.

Von Arnold wird also vorgeworfen, dass die Debatte von den Freidenkern agressiv und emotional geführt wurde. Es ist dann doch bemerkenswert, dass mir dir fristlose Kündigung widerfuhr und ich jetzt der Täter sein soll. Mich befremdet die Wahrnehmung Arnolds wirklich sehr. Auch der Kanton Wallis ist Teil der Schweiz. Beleidigend gegenüber dem Kanton, persönlich verletzt? Naja, lassen wir das…

Nicht nur befremdend sondern wirklich erschreckend sind hingegen die Äusserungen Cinas. Im folgenden Ausschnitt Kommentare von Arnold und Cina ab Minute 2:50.
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Bischof Norbert Brunner im Jahresrückblick

Auf der Website von Kanal 9 kann man das am 24. Dezember 2010 ausgestrahlte Interview mit dem Bischof von Sitten/Sion Norbert Brunner abrufen.
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